
PRESSE
BOCK AUF 80ER COVER:
Ein neues Quartett stellt sich vor: Das „Outlast Orchestra*. Gründer Armin Bruckmeier aus Immenstadt erzählt, wie sich das Ensemble fand und wer ihm angehört. Mit dabei ist eine vielseitige Cellistin.
Mit dem „Outlast Orchestra" ist eine neue Formation geboren, die die Oberallgäuer Musikwelt bereichern will. Steffi Aberer (Gesang), Malgorzata Grzanka-Räth (Cello), Armin Bruckmeier (Gitarre/Gesang) und Kili Kayser (Geige) haben sich den großen Hits der 80iger Jahre verschrieben, denen sie ein neues Gewand verleihen.
Bruckmeier versichert, dass jeder Zuhörer die Songs aus ihrem Programm kennt und verspricht im gleichen Atemzug, dass sein Ensemble sie so darbietet, dass die Refrains ganz klar zu erkennen sind. „Wir verändern aber die Gesangslinien, haben viele Soli und Instrumentalpassagen, um den Songs etwas eigenes zu geben", beschreibt er diese eigene Handschrift und fügt hinzu, dass keine Band es so mache wie sie. Der Pressetext hebt als weitere Besonderheit hervor, dass Cello, Geige und akustische Gitarre Synthesizer und Drum-Computer ersetzen und damit eine warme Klangwelt erschaffen, die gleichzeitig nostalgisch und modern wirke.
Der Anstoß zur Gründung des Ensembles war eher dem Zufall geschuldet. Als Armin Bruckmeier 2021 Kili Kayser hörte, war er von dem Violinisten begeistert. „Ich dachte, Wahnsinn, von welchem Stern ist der denn", schwärmt das Gründungsmitglied des Royal Guitar Clubs. Nachdem Bruckmeier und Kayser ein Jahr lang zu zweit eigene Musik machten, kam der Wunsch nach einer gemeinsamen Formation mit Gesang auf.
Im Zuge dessen erinnerte sich Bruckmeier daran, dass Steffi Aberer eine Band suchte und kontaktierte die im Kleinwalsertal wohnhafte Sängerin. Auch sie war ihm früher bereits in einem Duo-Auftritt mit Tim Hecking aufgefallen und in Erinnerung geblieben. Malgorzata Grzanka-Räth wohnt in Immenstadt ganz in der Nähe des Gitarristen, und da beide Musiker Hunde haben, kam der Kontakt schnell zustande. Da auch die Cellistin sofort begeistert von der Band-Idee war, war die Formation schnell geboren.
Gleich nach dem ersten probeweisen Zusammenspiel in Bruckmeiers kleinem Studio stand fest, dass es in diesem Quartett auch musikalisch passt. „Jeder hat sich voll gefreut“, erinnert sich Bruckmeier strahlend. „Sweet Dreams" von den Eurythmics legte als mehr zufällig ausgewähltes Lied den Grundstein für die musikalische Zielsetzung. „Wir haben gemerkt, dass wir alle Bock auf 80er Cover haben", sagt der Gitarrist.
Wenn Armin Bruckmeier über seine Ensemble-Kollegen spricht, gerät er schnell ins Schwärmen. Kili Kayser beschreibt er als „unglaublich virtuos" und betont, dass er in seinem Geigenspiel aufgeht und alles hineinlegt. Steffi Aberer bewundert er für ihre „un-fassbare Stimme". Dabei betont Bruckmeier, dass es keine typische Cover-Band-Stimme sei, sondern zu hundert Prozent ihre eigene, weil sie mit Herz singe.
Bei Malgorzata Grzanka-Räth ist der Gitarrist immer wieder beeindruckt, wie viele Stile sie spielt. „Sie ist null limitiert und sehr virtuos", beschreibt er die Cellistin. Zudem schätzt der Rock-Fan an seinen Kollegen, dass sie trotz ihrer klassischen Instrumente beide keineswegs eingeengt, sondern was die Genres angehen, beide offen seien. So wird im „Outlast Orchestra" auch mal perkussiv mit Cello und Geige gearbeitet.
© Das erste Konzert des „Outlast Or-chestras" in der Oberstdorfer Hörbar am Donnerstag, 2. Oktober, ist bereits ausverkauft. Weitere Konzerttermine will das Ensemble auf seiner. (von Marion Bässler)
