
PRESSE
80ER HITS MIT EIGENER HANDSCHRIFT:
Das „Outlast Orchestra" tritt am 28. Mai im Oberstdorf Haus auf.
Das „Outlast Orchestra" aus dem Oberallgäu verwandelt bekannte Hits der 80er-Jahre mit Geige, Cello und Gitarre in neue Klangerlebnisse - am Donnerstag, 28. Mai, gastiert das Quartett im Oberstdorf Haus.
Oberstdorf - Die Welthits der 80er vertraut und doch vollkommen neu, so beschreibt der Pressetext des „Outlast Orchestras" das Programm der Gruppe und verweist darauf, dass Songs, die einst von Synthesizern und Drumcomputern geprägt waren, nun von erstklassigen Instrumentalisten in lebendige Klangwelten verwandelt werden.
Zu der relativ neuen Oberallgäuer Formation zählen Steffi Aberer (Gesang), Malgorzata Grzanka-Räth (Cello), Armin Bruckmeier (Gitarre/Gesang) und Kili Kayser (Geige). Die Gruppe verleiht den großen Hits der 80er Jahre zwar ein neues Gewand, dennoch versichert Bruckmeier, dass jeder Zuhörer die Songs aus ihrem Programm kennt. Im gleichen Atemzug verspricht er, dass sein Ensemble sie so darbietet, dass die Refrains ganz klar zu erkennen sind. Die „eigene Handschrift" äußert sich nämlich dadurch, dass die Musiker die Gesangslinien verändern und den Stücken viele Soli und Instrumentalpassagen hinzufügen. „So etwas macht keine andere Band", fügt Bruckmeier mit einer hörbaren Portion Stolz hinzu. Die Chemie stimmte sofort.
Der Anstoß zur Gründung des Ensembles war eher dem Zufall geschuldet. Als Armin Bruckmeier 2021 Kili Kayser hörte, war er von dem Violinisten total begeistert. „Ich dachte, Wahnsinn, von welchem Stern ist der denn", schwärmt das Gründungsmitglied des Royal Guitar Clubs noch heute, wenn er über seinen Kollegen spricht. Nachdem Bruckmeier und Kayser ein Jahr lang zu zweit eigene Musik machten, kam der Wunsch nach einer gemeinsamen Formation mit Gesang auf. Im Zuge dessen erinnerte sich Bruckmeier daran, dass Steffi Aberer eine Band suchte, und kontaktierte die im Kleinwalsertal wohnhafte Sängerin. Malgorzata Grzanka-Räth wohnt sogar ganz in der Nähe des Gitarristen, und da beide Musiker Hunde haben, kam der Kontakt schnell zustande.
Da auch die Cellistin sofort begeistert von der Band Idee war, war die Formation schnell geboren. Gleich nach dem ersten probeweisen Zusammenspiel in Bruckmeiers kleinem Studio stand fest, dass es in diesem Quartett auch musikalisch passt. „Jeder hat sich voll gefreut", erinnert sich Bruckmeier strahlend. „Sweet Dreams" von den Eurythmics legte als mehr zufällig ausgewähltes Lied den Grundstein für die musikalische Zielsetzung. „Wir haben gemerkt, dass wir alle Bock auf 80er Cover haben" begründet der Gitarrist. Dabei erinnert er sich, dass sie als Probestück zunächst „Sound of Silence" angedacht hatten, womit sich Malgorzata Grzanka-Räth nicht so recht anfreunden konnte. Die Cellistin fand das Stück zu traurig, daher wurde der Plan geändert, worüber Armin Bruckmeier heute froh ist. Rückblickend überlegt er nämlich schmunzelnd, wohin sie die musikalische Reise mit dem anderen Startschuss geführt hätte. Wenn Armin Bruckmeier über seine Ensem-ble-Kollegen spricht, gerät er schnell ins Schwärmen. Kili Kayser beschreibt er als „un-glaublich virtuos" und betont, dass er in seinem Geigenspiel aufgeht und alles hineinlegt.
Steffi Aberer bewundert er für ihre „unfassbare Stimme". Dabei betont Bruckmeier, dass es keine typische Cover-Band-Stimme sei, sondern zu hundert Prozent ihre eigene, weil sie mit Herz singe. Bei Malgorzata Grzanka-Räth ist der Gitarrist immer wieder beeindruckt, wie viele Stile sie spielt. „Sie ist null limitiert und sehr virtuos", beschreibt er die Cellistin.
Zudem schätzt der Rock-Fan an seinen Kollegen, dass sie trotz ihrer klassischen Instrumente keineswegs eingeengt, sondern, was die Genres angeht, total offen seien.
So wird im „Outlast Orchestra" auch mal perkussiv mit Cello und Geige gearbeitet. (von Marion Bässler)
Am 28. Mai findet die Veranstaltung in Oberstdorf im Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, statt. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei EVENTIM oder bei der Tourist-Info im Oberstdorf Haus, Tel. 08322-7000.
